Unsere Stiftsorgel wird wieder zum Klingen gebracht
Einblicke in die Sanierung unserer Orgel – ein Weg bis Ende 2026
Unsere Orgel ist weit mehr als ein Instrument. Sie prägt den Klang unserer Kirche, begleitet Gottesdienste, Konzerte und besondere Momente im Leben vieler Menschen. Damit sie auch in Zukunft in ihrer ganzen Vielfalt erklingen kann, wird sie in den kommenden Monaten umfassend saniert.
Auf dieser Seite begleiten wir sie auf Ihrem Weg und teilen spannende Bilder, Videos und Informationen – mit Einblicken in die Orgel, Hintergründen und regelmäßigen Updates.
Warum eine Sanierung notwendig ist
Über viele Jahre hinweg hat unsere Orgel zuverlässig ihren Dienst getan. Doch wie jedes komplexe Instrument ist auch sie dem Verschleiß unterworfen. Technische Komponenten sind in die Jahre gekommen, Verschmutzungen beeinträchtigen den Klang, und einige Bereiche benötigen dringend eine Überarbeitung.
Die Sanierung dient daher nicht nur der Reparatur, sondern dem langfristigen Erhalt eines wertvollen Klangkörpers – für unsere Gemeinde und kommende Generationen.
Das Projekt im Überblick
- Start: nach Ostern – Beginn mit dem Abbau der Orgel
- Umfang: 4.686 Pfeifen werden ausgebaut, gereinigt und überarbeitet
- Arbeiten: technische Erneuerung und Erweiterung der gesamtem Elektrik, Installation eines Fernspieltisches
- Dauer: voraussichtlich bis Ende 2026
So läuft die Sanierung ab
Abbau der Orgel
Nach Ostern beginnt der behutsame Abbau des Instruments. Jede einzelne der 4.686 Pfeifen wird ausgebaut und sorgfältig dokumentiert.
Reinigung und Überarbeitung
Alle Pfeifen werden gereinigt und geprüft. Verschmutzungen, die sich über Jahre angesammelt haben, werden entfernt, um die Klangqualität wiederherzustellen.
Weitere Arbeiten an der Orgel
Die Register werden durch die Orgelbaufirma „Mitteldeutscher Orgelbau A. Voigt futura“ überarbeitet.
Zusätzlich wird:
- die gesamte Elektrik überprüft, ergänzt und teilweise erneuert
- ein neuer Fernspieltisch eingebaut
Dieser ermöglicht es künftig, die Orgel auch vom Kirchenraum aus zu spielen – eine sichtbare und funktionale Neuerung.
Besondere Arbeiten: Die Zungenregister
Ein besonders aufwendiger Teil der Sanierung betrifft die sogenannten Zungenregister.
Was bedeutet das?
Zungenregister erzeugen ihren Klang durch schwingende Metallzungen – ähnlich wie bei Blasinstrumenten. Sie sorgen für besonders charaktervolle und kräftige Töne, etwa bei Registern wie Trompete oder Posaune.
Insgesamt 11 Zungenregister werden ausgebaut und zur spezialisierten Firma
„Killinger Pfeifen“ gebracht, wo sie umfassend restauriert werden.
Einblicke in die Sanierung
Die Sanierung ist ein spannender und vielschichtiger Prozess. Auf dieser Seite berichten wir regelmäßig über den aktuellen Stand der Arbeiten.
Freuen Sie sich auf:
- Fotodokumentationen vom Abbau und Wiederaufbau
- Videos und Einblicke hinter die Kulissen
- Berichte über besondere Arbeitsschritte
- Kleine „Fun Facts“ rund um das Instrument
So wird sichtbar, wie viel Handwerk, Technik und Kunst in unserer Orgel steckt.
Förderung und Dank
Die Sanierung unserer Orgel ist nur dank der Unterstützung vieler engagierter Menschen und Institutionen möglich.
Ein großer Teil der Finanzierung wurde durch Spenden getragen. Unser besonderer Dank gilt:
- Dem Freundeskreis des Evangelischen Johannesstifts , der sich mit großem Engagement für dieses Projekt einsetzt
- der Lottostiftung
- sowie allen Spenderinnen und Spendern, die dieses Vorhaben unterstützen
Ihr Beitrag hilft, dieses bedeutende Instrument für die Zukunft zu bewahren.
Ausblick: Wenn die Orgel neu erklingt
Mit dem Abschluss der Arbeiten Ende 2026 wird unsere Orgel in neuem Glanz und mit erneuertem Klang zurückkehren. Geplant sind:
- Klangvergleiche (vorher – nachher)
- Einblicke in den Wiedereinbau
- Erste Tonaufnahmen der sanierten Orgel
- eine feierliche Wiedereinweihung